TURNHALLE, STETTIN
Projekt
2011
Fläche
1.200 m2
Kunde
Stettin Stadt
Projektbeschreibung
Der Gegenstand der Ausschreibung war der Konzeptentwurf einer Sporthalle in einer Sportschule. Die Idee, die hinter der räumlichen Gestaltung des Gebäudes stand, war die Verschmelzung der einzelnen Baukörper: der für das Stadtzentrum typischen Häuserzeilen und des klassischen Konzepts einer Sporthalle – einer Kubusform, die die räumliche Perspektive ihres Grundrisses darstellt. Durch diese Formgebung war eine gute Integration des neuen Gebäudes in das historische Stadtgefüge der Stadt Stettin und gleichzeitig die Verbesserung der Funktion der Sporthalle möglich.
Für die Südfassade des Gebäudes wurden zwei Elemente vorgesehen: ein Rahmen als der Archetypus der für das Straßenbild einer Hansestadt typischen Frontfassade und ein Lammelenwandsystem, das für die rhythmische Sportgymnastik typische Bänder in Erinnerung ruft. Das elegante Gesicht der Südfassade wird von den Ziegelstein-Risaliten geprägt. Diese Strukturgliederung geht in die beiden anderen Fassaden und die Dachfläche über. Ein zusätzliches subtiles Detail in Form von einzelnen vorstehenden Ziegeln, die vertikale Linien bilden, bezieht sich auf das Ziegelsteinmotiv des neobarocken Schuldgebäudes.