POWER HOUSE, KRAKÓW
Projekt
2015
Fläche
55.000 m2
Projektbeschreibung
Die Idee hinter dem POWERHOUSE-Projekt – einer Plusenergiehausanlage – basiert auf dem Ansatz, dass die durch den Betrieb eines Gebäudes erzeugte Energie den Gesamtenergieaufwad bei der Herstellung der verwendeten Baumaterialien sowie dem Bau, dem Betrieb und der Veräußerung des Gebäudes übersteigen sollte. Gebäude verursachen 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs. Aus diesem Grund hat die EU beschlossen, dass ab dem Jahr 2020 die Energiebilanz aller Neubauten nahe Null liegen soll. Dies bedeutet, dass sie genauso viel Energie erzeugen müssen wie zuvor verbraucht. Das ist ein sehr ehrgeiziges Ziel. Diese Zielsetzung eröffnet allerdings vor uns allen, die an der Entwicklung neuer Standards für umweltfreundliches Bauen beteiligt sind, neue Möglichkeiten. Das Ziel des Projekts, das im Rahmen eines Projektworkshops zusammen mit dem norwegischen Architektenbüro SNØHETTA definiert wurde, besteht in der Analyse und Bewertung der Möglichkeiten für den Bau der POWERHOUSE-Anlage in Krakau. Das Gebäude sollte ein möglichst kosteneffizientes (in der Bau- und Betriebsphase) und flexibles Bürogebäude sein, das den Wünschen verschiedener Mieter entgegenkommt und die Implementierung beliebiger Bürokonzepten (wie u. a. Zellenbüros, Großraumbüros oder aktivitätsbasiertes Arbeitsumfeld) ermöglicht. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, bei der Planung der Raumaufteilung im Gebäude den Mieter in den Fokus zu stellen (oder genauer gesagt, die Mitarbeiter, die die jeweilige Bürofläche nutzen werden). Ihre Bedürfnisse, die über den Arbeitskomfort entscheiden, müssen nämlich während der gesamtem Planung, die die maximale Energieeffizienz des Gebäudes und der Gebäudetechnik voraussetzt, mitberücksichtigt werden.
Leistungsumfang
Machbarkeitsstudie POWERHOUSE